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CV9030-FIN

Allgemeines

Die finnischen Streitkräfte verfügen seit 2003 über Serienfahrzeuge des CV 90 beziehungsweise CV 90 MkII. Im Rahmen des Taisteluajoneuvoa 20-Programms suchte man seit 1995 nach einem neuen Schützenpanzer. Die Truppenversuche von Oktober bis November 1999 wurden mit einem schwedischen CV 9040 und einem von Hägglunds gestellten norwegischen Prototyp durchgeführt. Die Schwerpunkte lagen bei der Bewaffnung, dem Turmkonzept, der Zuverlässigkeit sowie der Wartungsfreundlichkeit und Handhabung des Waffensystems. Die erste Bestellung von 57 Fahrzeugen wurde im November 2000 erteilt. Das Auftragsvolumen umfasste damals 210 Millionen Euro. Es folgten drei Prototypen und sieben Vorserienfahrzeuge. Die Endfertigung der Vorserie wurde von Patria Vehicles Oy in Finnland vorgenommen. Der Zulauf der Serie begann 2003, wobei 2004 ein zweites Baulos mit 45 Fahrzeugen folgte. Der Wert betrug 120 Millionen Euro. Im September 2007 war die Lieferung über 102 Fahrzeuge 9030FIN abgeschlossen.[7]

Technisch sind die finnischen Fahrzeuge identisch mit dem Schützenpanzer 2000. Sie verfügen jedoch über eine Hecktür mit Schießluke und Sichtblock wie die norwegische Version. Der hintere Kampfraum wurde um 100 mm erhöht. Die Führungspanzer tragen die Bezeichnung 9030K1 und sind mit zwei Funkgeräten sowie einem A/C-Kampfstoffspürgerät ausgestattet. Die Auslegung der Zusatzausstattung erlaubt es, die Fahrzeuge innerhalb einer halben Stunde in ein Gruppenfahrzeug umzurüsten.

fahrzeuge/spztpz/cv90_30-fi.1395574749.txt.gz · Zuletzt geändert: 08.10.2018 04:13 (Externe Bearbeitung)